Die Weißweine aus dem italienischen Weinanbaugebiet Lugana –  südlich des Gardasees – erfreuen sich bei deutschen Weinfreunden seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Ist es der Wunsch, sich mit jedem Glas Wein, dem großen Goethe näher zu fühlen, der ein begeisterter Freund des Gardasees war? Ist es die Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub, oder woher kommt diese wachsende Vorliebe? Um diese Frage zu klären, hat Kollege Jochen Pfadler die Weine und das Anbaugebiet genauer beleuchtet. Der Jahrgangs-Lugana betört die Nase mit Düften von weißen Blüten und Mandeln, der Lugana Superiore mit frischen Äpfeln, Zitronen und Gewürzen, der Lugana Riserva mit tiefgründigen Eukalyptus- und Feuersteinnoten und der Lugana Vendemmia Tardiva mit dem vielschichtigen Duft eines warmen Sommertages. Alle Lugana Weine sind bekannt dafür, wenig Gerbstoffe (Tannine) zu haben, so dass sie hervorragend mit leichten Speisen harmonieren. Aber auch solo – ohne Speisenbegleitung – erfreuen die Weine mit ihrer jeweiligen Art.

Für die Reifung des Weins sind folgende Zeiträume vorgeschrieben:

Lugana: Darf frühestens ab dem 15. Januar des Folgejahrs nach der Ernte verkauft werden

Lugana Superiore: Muss eine Reifezeit von mindestens zwölf Monaten ab dem 1. Oktober des Herstellungsjahrs haben

Lugana Riserva: Muss mindestens eine Reifezeit von 24 Monaten ab dem 1. Oktober des Herstellungsjahrs haben, davon mindestens sechs Monate auf der Flasche

Lugana Vendemmia Tardiva: Spätlese, muss eine Reifezeit von mindestens zwölf Monaten ab dem 1. Oktober des Herstellungsjahrs haben

Farbe:blass oder grünlich-gelb mit goldfarbenen Tendenzen bei Alterung

Geschmack: frisch, weich, von trocken bis halbtrocken, harmonisch, mit einem möglichst geringen Holzton

ein Lugana DOC z.B. zu mindestens 90% aus der Rebsorte Turbiana, auch bekannt unter dem Namen Trebbiano di Lugana oder Trebbiano di Soave, zu bestehen


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